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Editorial

Editorial

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

zugegeben: Wir erwarten, dass die Schülerinnen und Schüler, wenn sie zu uns an die weiterführende Schule kommen, schon schreiben und lesen können. Jedoch lässt die korrekte Orthographie immer mehr zu wünschen übrig. Bis zum Ende der 50er-Jahre puzzelten die i-Dötzchen die Buchstaben zu Wörtern zusammen. In den 60er-Jahren fand man heraus, dass wir Wörter eher fotografisch als Bild in uns aufnehmen. Dies führte zur sogenannten Ganzheitsmethode.

Aktuell

dbb Gewerkschaftstag 2017: Neue Bundesleitung ist gewählt

Als Fachvorstand ‘Tarifpolitik’ wurden Volker Geyer (Kommunikationsgewerkschaft DPV) und als Fachvorstand ‘Beamtenpolitik‘ Friedhelm Schäfer (Deutsche Steuer-Gewerkschaft) gewählt. Die 630 Delegierten wählten als weitere stellvertretende dbb Bundesvorsitzende am 20.

Post Scriptum

Wertschätzung und Stärkung – Worte und Taten

Von ‘Stärkung’ spricht das knapp neunseitige Kapitel zur ‘Schule’ im Koalitionsvertrag für Nordrhein-Westfalen allein siebenmal. Die Stärkung bezieht sich unter anderem auf Fachlichkeit, Fachdidaktik, Schulsozialarbeit, Berufsorientierung, gymnasiale Bildung und den europäischen Bildungsgedanken.

Thema

Schreiben nach Hören

Das an einigen Grundschulen angewandte Verfahren ‘Schreiben nach Hören’, auch als ‘Lesen durch Schreiben’ bezeichnet, kommt in Nordrhein-Westfalen endlich auf den Prüfstand. Die Eignung des Verfahrens ist wissenschaftlich nicht belegt. Die Annahme, Schreiben gehe dem Lesen voraus, ist kaum, die Umkehrung, Lesen vor Schreiben, ist eher zu begründen. Um etwas aufschreiben zu können, bedarf es eines Schriftbildes. Dieses wird durch Lesen vermittelt. Das ist eine Voraussetzung für das Gehirn, selbstständig assoziativ zu reagieren und Lautbilder zu erzeugen.

Schule & Beruf

PhV führt Studie zu Arbeitszeit, Belastung und Gesundheit durch

Wie viel arbeiten Lehrerinnen und Lehrer am Gymnasium wirklich? Immer mehr Aufgaben werden auf die Schultern der Kolleginnen und Kollegen an den Schulen geladen – die wöchentliche Pflichtstundenanzahl bleibt aber seit Jahren gleich. Dies führt zu einer erheblichen Arbeitsverdichtung und zur erhöhten psychischen wie physischen Belastung. Der Deutsche Philologenverband und seine Landesverbände werden im Rahmen einer deutschlandweit angelegten Studie die Arbeitszeit von Gymnasiallehrkräften und deren Belastung wissenschaftlich fundiert erfassen.